Ein guten Einstand hinterließen unsere E2 Spieler am vergangen Wochenende im Testspiel gegen Lokomotive Leipzig, sowie beim Vorbereitungsturnier in Rudolstadt.
Samstag Nachmittag waren wir Gäste des 2000er Jahrgangs des 1. FC Lok im altehrwürdigen Bruno- Plache Stadion. Bei hohen Temperaturen heizten wir den Lokisten so richtig ein. Unserer einstündigen Vorstellung hatten sie wenig entgegenzusetzen und mussten sich schließlich in einer sehr fairen Partie mit 1:18 geschlagen geben.
Am Sonntag erwartete uns in Rudolstadt deutlich mehr Gegenwehr. Im Turniermodus Jeder gegen Jeden wurde allen Mannschaften bei schwül warmen Wetter in fünf mal 20 Minuten einiges abverlangt. Im ersten Spiel gegen Ilmenau wirkten unsere Spieler nach dem klaren Vortagssieg leicht überheblich, sodass wir einige Mühe hatten um uns am Ende mit 2:0 durchzusetzen. Doch einige hilfreiche Worte in der Kabine wirkten leistungsfördernd. So wurde gegen Meiningen (99er) 2:1, sowie gegen Gastgeber Rudolstadt 2:0, mit ansprechender Spielweise gewonnen. Auch die Partien gegen Aue 1:0 und Halle 2:0 gingen an uns, wobei man hier sagen muss, dass wir uns das Leben mit zu viel Einzelaktionen unnötig schwer machten. Trotzdem bleibt festzustellen, dass wir in allen Spielen teils deutliche spieleriche Vorteile gegenüber der Konkurenz besaßen. Einziges Manko, die unkonzentrierte und unzureichende Chancenverwertung. Beim besseren Nutzen unserer vielen Möglichkeiten wäre uns so manche Zitterienlage erspart geblieben. Erfreulich, dass beim Jonglierwettbewerb die drei teilnehmenten Jungs unserer Mannschaft die ersten drei Plätze belegten. Während Sönke mit sehr guten 183 Wiederholungen auf Platz 3 landete, musste bei den ersten beiden begrenzend eingeschritten werden (ab 300 nur noch mit dem schwachen Bein). So siegte schließlich Vincent mit neuen persönlichen Rekord von 328 vor David mit 306.
Bereits am Sonntag bekommen unsere Jungs die Gelegenheit beim Blitzturnier in Frankfurt, sich mit dem gleichaltrigen Bundesliga-Nachwuchs von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen zu messen.
Bericht: Frank Kühn