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In kleinen Schirtten vorwärts.

Wie ein schon defensiv eingestellten Gegner noch defensiver spielt? Ganz
einfach, man nimmt einen Rückpass spielt diesen völlig unbedrängt und
unkonzentriert zum einzigen in unserer Hälfte befindlichen Gegner, dieser
lässt sich nicht zweimal bitten und schaufelt den Ball aus 20 Metern ins
verwaiste Tor. Geschehen nach zwei Minuten durch Torhüter Max, der somit
unsere Mannschaft frühzeitig in Zugzwang brachte. Etwas verunsichert brauchten
wir einige Zeit um wieder ins Spiel zurückzufinden. Dies gelang trotz dreier
Tore im ersten Abschnitt nicht wirklich. Wieder einmal war gegen dieses
zentrale Abwehrbollwerk unser Spiel zu eng angelegt. Viele überflüssige
Einzelaktionen bereits im Spielaufbau, sowie ungenaues Passspiel hemmten den
Spielfluss merklich. So blieb vieles Stückwerk. Die sich trotz alledem
zahlreich bietenden Chancen wurden kläglich vergeben (Sönke, Tom). In der
Halbzeitpause wurden unsere Jungs dann etwas unsanft geweckt. Nun endlich mit
Biss spielend, sah die Partie schon ansehnlicher aus. Auch wenn nicht alles
gelang, so stimmte jetzt der Einsatz. Leider leistete sich Christopher zwei
böse Schnitzer, so dass Lok zu zwei weitern Treffern ohne großes Zutun kam. Es
ist schon erschreckend wie unsere Gegner in letzter Zeit zu Toren kommen, ohne
überhaupt gefährlich in Tornähe zu sein. Da das Positive überwog wurde es
am Ende noch ein standesgemäßer 8:3 Erfolg. Justin verdiente sich ein
Sonderlob. Mit unermüdlichen laufintensiven Einsatz war er an fast allen Toren
beteiligt. Zudem legte er mehrfach uneigennützig und mannschaftsdienlich
seinen Kollegen noch weitere Riesen vor, die aber ungenutzt blieben. Auch
Hannes und Philipp wussten zu gefallen. Die Mannschaft muss mit mehr
Leistungsbereitschaft zu schon sehr guten gezeigten Leistungen zurückfinden.
Ein erster, wenn auch kleiner Schirt ist getan.

Tore: 0:1 2min; 1:1, 2:1 Sönke: 3:1 Justin; 4:1 Tom; 5:1 Philipp; 5:2 32min;
6:2 Sönke; 6:3 36min; 7:3 Hannes; 8:3 Kilian

Bericht: F.Kühn

trainer-rwe@web.de